SEX

Grundsätlich gilt ja: Alles ist euch erlaubt, aber nicht alles dient euch zum Besten.

Bezüglich der Sexualethik ist es leider häufig so, dass wir die Asche bewahren und das Feuer verlieren. Wir können diese Asche auf die das Wort "Vorehelichen Geschlechtsverkehr" beziehn. Die Existenz von vorehelichen Sex proklamieren, heißt eine der größten Schöpfungen Gottes mit den Füßen zu treten.

 

Die Institution "Ehe" -sie selbst ist eine Krücke unserer Beziehungsunfähigkeit. Könnten wir die wahre Liebe in unserem Herzen stetig brennen lassen, würde sich die Frage nach den schlechten Tagen gar nicht stellen.

 

Der Traum der Intimität zwischen Mann und Frau wird mit dem sich gegenseitig Schenken besiegelt. Der Traum beginnt, ohne dass sich die Protagonisten darüber im Klaren sein müssen. Mit dem Sex wählen sie einander aus. Dieses Erwählen ist in seiner Genetik einmalig und unbegrenzt. Das Erwählen ist befreit von der Objektivität. Es heißt nur noch von einer Person gesehen zu werden und nur noch eine Person zu sehen.

 

Idem wir sagen, dass es vorehelichen Sex gibt, entehren wir Gottes schönste Schöpfung.

 

Ein Kind kann zwar ab einem bestimmten Alter diesen Traum beginnen lassen. Doch er welkt, da es noch nicht in der Lage ist der Tragweite gerecht zu werden.

Ein Paar, dass sich noch keine eigene Welt schaffen kann, weil es noch bei seinen Eltern wohnt, sollte in sein Kinderzimmer kein Ehebett stellen. Eltern sehen ihre Kinder nicht als Erwachsen an, nur weil sie in der Lage sind Kinder zu zeugen. Man ist dann Erwachsen wenn man von seinen Eltern unabhängig ist.

 

Zusammenfassend: Miteinander in die ungehemmte Extase der körperlichen Liebe einzutauchen, heißt sich gegenseitig, unwiderruflich  zu erwählen und von nun an gemeinsam durchs Leben zu ziehen. 

 

Der Junge, der mit einem Mädchen diese Stufe der Extase betritt, ohne ihr ein neues Zuhause zu bieten ist in meinen Augen ein Weichei.

 

Wenn zwei junge Menschen sich Lieben und sich für einander Entscheiden, sollten sie sich ein eigenes Zuhause bauen. Es muss nicht sofort die eigene Wohnung sein. Es reicht ein gemeinsames Zimmer bei Bekannten oder Freunden.